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Verbot von Widerhaken beim Angeln

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Kein Zurück zu überholten Fangmethoden!

Im September 2016 hatte der Nationalrat einer Motion von Fabio Regazzi zugestimmt. Sein Anliegen: In Fliessgewässern soll es wieder zulässig sein, mit Widerhaken zu angeln. Doch im März 2017 wies der Ständerat das Ansinnen zurück.

Widerhaken garantieren, dass selbst dem unbegabtesten Angler kein Fisch mehr entkommt. Der Preis dafür ist hoch – nicht nur für die gequälten Fische, sondern schliesslich auch für die Angler: Viele der gefangenen Fische müssen wieder frei gelassen werden - beispielsweise, weil sie so jung sind, dass sie sich noch nicht fortpflanzen konnten.

Die Überlebenschance der freigelassenen Fische sinkt aber rapide, wenn sie mit Widerhaken gefangen wurden. Denn es ist äusserst mühsam und zeitaufwändig, die Haken aus dem Maul der Fische zu entfernen. Noch übler wird es, wenn der Haken tiefer sitzt. Je länger die Tortur dauert, desto geringer ist die Chance, dass der freigelassene Fisch überlebt. Dadurch sinken auch die künftigen Fangerträge für die Angler. Kein Wunder also, dass nicht nur eine breite Allianz von Tierschützern, sondern auch viele Angler diese Motion ablehnten.

Nach der Annahme der Motion durch den Nationalrat lag der Ball beim Ständerat. fair-fish wandte sich mit einem offenen Brief an die Ständeräte. Am 15. März 2017 hat die zweite Kammer des Parlaments die Motion Regazzi einstimmig abgelehnt.

 

 

 

 

Gosser Erfolg!

Mehrere Organisationen haben sich an die Ständeräte gewandt und verlangt, dass die Motion Regazzi abgelehnt wird. fair-fish liess jedem Ständerat einen offenen Brief zukommen, mit unseren Argumenten gegen das Aufheben des Verbots von Widerhaken. Das zeigte Wirkung: Der Ständerat lehnte die unsinnige Motion Regazzi ab.



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