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Die Tiefsee ist voller Kreaturen mit ungewöhnlichen Augen und ungewohnten Wegen, mit dem Wenigen an Restlicht umzugehen. Wie kann ein Wesen überleben in einer Umwelt mit wenig Futter, raren Gelegenheiten, ich zu paaren, und kaum einem Ort, um sich zu verstecken? Im Lauf der Anpassung an diesen Lebensraum haben sich einige Arten undurchsichtig gemacht, andere halten Räuber mit Lichteffekten von sich ab oder spannen andere Räuber gegen jene ein, von denen sie angegriffen werden. Erst in den letzten Jahren ist es dank neuer Instrumente gelungen, die optischen Systeme dieser funkelnden Fabelwesen zu verstehen: was sehen sie, und was bedeutet Licht für sie? Wissenschafter berichteten im Januar 2012 von einem visuellen Wettrüsten zwischen Räubern und Beutetieren, welches auf einer Entwicklung des Sehvermögens beruht, das ganz anders  und sehr viel ausgeklügelter ist als das unsere.

Quelle: Elizabeth Pennisi Science 9 March 2012: 1163 .


Siehe dazu auch einen Artikel aus dem Jahr 2005:

«Die Tiefen der Meere werden bisher hauptsächlich wegen der dort lagernden Bodenschätze erforscht. Doch gibt es in diesem unwirtlichen Lebensraum auch zahlreiche Tiere, über die bisher wenig bekannt ist. Der Tübinger Anatom Prof. Hans-Joachim Wagner will das ändern. Er erforscht, welche Sinne Fische, Krebse und Tintenfische besitzen und einsetzen, um sich in den kalten und dunklen Gewässern zurechtzufinden.» Mehr

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