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Bachlauf auf dem Heidelberger Kohlhof (Foto: 4028mdk09/Wikimedia Commons)
Bachlauf auf dem Heidelberger Kohlhof (Foto: 4028mdk09/Wikimedia Commons)

Erst kürzlich hat eine Studie des Bundesamts für Umwelt (Bafu) aufgezeigt, dass unsere Bäche massiv mit Pestiziden belastet sind. Die Belastung ist so hoch, dass sie für Wasserlebewesen akut toxisch wirkt. Dennoch wurde der Schutz der Gewässer erst kürzlich weiter reduziert.

Unseren Bächen geht es sehr schlecht. Das zeigte eine kürzlich erschienene Studie des Bundesamts für Umwelt (Bafu). Die in der Studie untersuchten Bäche wiesen toxische Pestizidkonzentrationen auf – eine Katastrophe für alle Wasserlebewesen!

Dennoch schwächt die am 1. Mai 2017 in Kraft getretene Revision der Gewässerschutzverordnung den Schutz unserer Gewässer noch weiter ab. Wichtiger als deren Schutz sind ganz offensichtlich die Interessen von gewichtigen Lobby-Organisationen, die sich in Bern weit mehr Gehör verschaffen konnten als Naturschutz- und Tierschutzorganisationen. fair-fish und weitere zielverwandte Organisationen werden dies nicht tatenlos hinnehmen. In den folgenden Monaten machen wir auf die Probleme aufmerksam und werden aufzeigen, wie man dagegen vorgehen kann.

Link:
Eidg. Gewässerschutzverordnung

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Kommentare

  1. Heidi

    Heidi am #

    Mit der Integration des Gewässerraums in die Gewässerschutzverordnung (2011) wurde der Schutz der Gewässer vor Pestiziden und Düngern schrittweise gelockert, auch in der Chemikalien-Risikoreduktionsverordnung. Seit Jahren kämpfe ich dagegen, auch gegen den mangelnden Vollzug. Ich habe über die weitere Verwässerung per 1. Mai 2017 ebenfalls geschrieben. Wir alle müssen dran bleiben!
    In einem Bächlein helle … da schwamm einst die Forelle, https://heidismist.wordpress.com/2017/04/29/in-einem-baechlein-helle-da-schwamm-einst-die-forelle/

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