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Nicht nur in Schweizer Gewässern ist die Pestizidbelastung viel zu hoch. Weltweit werden die Grenzwerte überschritten

Wissenschaftler der Uni Koblenz entdeckten, dass die weltweite Wasserverschmutzung durch Insektizide wesentlich schlimmer ist als man bislang annahm. In der Studie wurden Messwerte berücksichtigt, die zwischen 1962 und 2012 ermittelt wurden. Es zeigte sich, dass sich die Insektizidbelastung im Laufe der Zeit weltweit deutlich verschlimmert hat. Ein Grund dafür sind lasche Zulassungsverfahren ganz im Sinne der chemischen Industrie, die sich auf methodisch mangelhafte Risikobewertungen stützen. Verschlimmert wird die Situation durch falsche oder fahrlässige Anwendung der Mittel und durch mangelnde Kontrollen. Dies führt dazu, dass die gemessenen Werte teilweise um den Faktor 10'000 höher waren als erlaubt. In 40 Prozent der Fälle wurden die Grenzwerte für das im Wasser gefundene Insektizid überschritten, in den Sedimenten sogar in 80 Prozent der Fälle. Insektizide richten bereits in geringen Dosen weit unter dem Grenzwert Schäden an. Ob sich die Schadwirkung der Pestizide gegenseitig verstärkt, ist noch kaum erforscht.

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