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Friend of the Sea: Alternative

Die MSC -Zertifizierung ist langwierig und teuer. Der Mailänder Oekonom Paolo Bray sieht einen Weg der rascher und vor allem günstiger zu nachhaltigem Fischen führt. Dass die Umweltleistung dennoch gut sein kann, zeigt z. B. eine vergleichende Studie der Leistungen von MSC und FOS. Auch in einer Reihe von internationalen Benchmark-Studien schneidet FOS mindestens gleich gut wie andere Labels ab.

Bray kennt die Welt der Fischerei. Seit Jahren koordiniert er für Europa das «Dolphin-Safe»-Label des Earth Island Instituts. Dieses Label für Thunfische, bei deren Fang andere Arten (u. a. Delfine) geschont wurden, ist das erste Label das sich weltweit in Fischerei und Markt durchsetzen konnte.

Die europäische Marke «Friend of the Sea» (FOS) zeichnet Produkte aus nachhaltiger Fischerei aus. Das heisst: keine überfischten Arten, keine umweltschädigenden Methoden wie Grundschleppnetze, maximal 8% Beifang.
Produkte mit FOS-Label finden zunehmend Verbreitung, in der Schweiz bei Manor, in Europa und Nordamerika in Detailhandelsketten.

Der Verein fair-fish hat Friend of the Sea als Alternative zu MSC kennen gelernt. Seit 2005 setzt das Label fair-fish voraus, dass FOS die zu befischenden Arten und die anzuwendenden Methoden akzeptiert hat.

Nicht überfischt, nicht schädigend

Wie MSC stammt auch «Friend of the Sea» (FOS) aus der Umweltbewegung. Folglich ist auch für FOS Tierschutz und fair-trade kein Thema.

FOS untersagt auch einige von MSC zugelassene Fangmethoden, welche der Nachhaltigkeit abträglich sind und zudem die betroffenen Tiere stark belasten.

Präsentation FOS
Verein fair-fish     Zentralstrasse 156    8003 Zürich    0041 43 333 10 62