EN | FR | IT

KONTAKT  -  SPENDE  -  SHOP   -  BLOG

Tierschutz beim Fischfang

 

muletbrut.gif

 

So wenig Stress als möglich

Wer einen Fisch fängt um ihn zu verspeisen, schützt ihn nicht. Das ist klar. Aber wenigstens können Stress, Angst und Leiden der Tiere so gering als möglich gehalten werden. Das heisst:
• nur ganz kurze Verweildauer im Fanggerät
• sofortige Betäubung jedes Fisches nach Behändigung
• sofortige Tötung jedes betäubten Fisches

Das fordern die Richtlinien von fair-fish für den Fang. Keine industrielle Fangmethode kann sie erfüllen. Dies belegt eine Studie über den Zusammenhang von Tierleid und Fangmethode.
Gerade Fischesser müssten sich für Tierschutz bei Fischen engagieren. Je schonender Fische behandelt werden, desto höher die Qualität ihres Fleischs, legt eine andere Studie nahe.

 

Und in der Fischzucht?

Der Fischfang greift erst kurz vor dem vorzeitigen Ende ins Leben eines Fisches ein. Die Fischzucht hingegen bestimmt das Leben eines Fisches ab der Geburt, ja sogar schon davor. Entsprechend schwieriger ist das Wohl der Fische zu gewährleisten. Mehr dazu hier.

Qual trotz Label

Ein Beispiel: Die MSC-zertifizierte dänische Fischerei Ekofish fängt Schollen (Goldbutt). Die Tiere werden unbetäubt ausgenommen. Die Begründung: Schon das Ausnehmen beanspruche bis zu 5 Sekunden pro Tier, da fehle die Zeit die Tiere vorher zu betäuben...!
Gestresst werden die Tiere bereits beim Fang im Grundschleppnetz . Um vom MSC anerkannt zu werden, musste die Fischerei auf leichteres Gerät mit grösseren Maschen ausweichen – es handelt sich aber nach wie vor um Netze, die über den Grund geschleppt werden, den Lebensraum der Fische verletzen, viel Beifang verursachen und kein Töten erlauben.
Schollen werden in der Ostsee auch von kleinen Kuttern mit Stellnetzen gefangen. Das schont zwar die Umwelt, nicht aber die gefangenen Fische.



Zentralstrasse 156    8003 Zürich    0041 43 333 10 62