Importverbot für lebende Hummer



Foto: Animal Protection Friends


fair-fish schreibt Brief an den Bundesrat

Vor zwei Jahren wandte sich eine Dame aus Basel an uns mit der Bitte, etwas dagegen zu unternehmen, dass im Detailhandel lebende Hummer auf Eis präsentiert werden. Diese Tortur ist aber nur ein kleiner Teil der Qualen, die Hummer erleiden.

Der Lebendpräsentation auf Eis geht eine monatelange Leidenszeit voraus. Vor dem Import werden Hummer meist monatelang unter artfremden und äusserst belastenden Bedingungen «gelagert». Jeder fünfte Hummer, stirbt, bevor er überhaupt exportiert wird. Transportiert werden sie wie eine Ware – aufrecht ohne Wasser in Styroporkisten, die auch mal herumgeworfen werden, so dass ein weiterer Teil der Hummer den Transport nicht überlebt. Einige der überlebenden Hummer haben dann das Pech, lebend auf Eis präsentiert zu werden, bevor sie schlussendlich lebend gekocht werden.

Dabei ist es möglich, direkt nach dem Fang schonend mit Strom betäubten und getöteten Hummer zu beziehen, wie dies bei Coop längst üblich ist.

Eine von den Kantonstierärzten erarbeitete Studie bestätigt voll und ganz, was fair-fish seit Jahren postuliert: Hummer lebend zu importieren, stellt eine massive Tierquälerei dar und sollte nicht mehr erlaubt sein.

Aus diesen Gründen hat sich fair-fish entschlossen, mit einem Brief an Bundesrat Berset zu gelangen. Bitte drucken Sie diesen Brief aus und senden Sie ihn an Herrn Bundesrat Berset, damit diese Qual endlich ein Ende hat!

Möchten auch Sie an Bundesrat Berset schreiben?




Hier finden Sie unseren Brief.

Drucken Sie ihn aus und senden Sie ihn mit Ihrem Absender, Unterschrift und Datum versehen ab; oder schreiben Sie Herrn Berset ein paar eigene Zeilen.

Für eine kurze Nachricht an uns sind wir dankbar!