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Zierfisch-Kampagne von fair-fish

 

aqualuz_20191124_RF_Methusalem_42_big.jpgEin 42-jähriger Waben-Schilderwels (Pterygoplichthys gibbiceps) im Fischheim.

 

Zierfischhaltung ist ein beliebtes Hobby. Viele Zierfische sterben bereits auf dem Weg in unsere Aquarien. Dort endet das Leiden oft nicht, sondern kann bis zum endlich erlösenden Tod weitergehen. Flyer zur Kampagne

Zierfischhaltung setzt Fachwissen, Hingabe und die notwendige Technik voraus. Um dieses Bewusstsein zu schärfen, will fair-fish 2020 zusammen mit Partnern des Tierschutzes, des Handels und der Behörden eine breit angelegte Kampagne starten.

 

Zierfische: mehrere Millionen Tiere,  häufigste Heimtiere in der Schweiz

Zierfischhaltung kann zwar das Verständnis für das Lebewesen Fisch und das komplexe ökologische Zusammenspiel aquatischer Lebensräume fördern. Es bestehen jedoch diverse Gefahren für das Tierwohl. Besonders belastend sind Fang und Transport gefangener Wildfische.

Nach einer Schätzung der UNO-Welternährungsorganisation (FAO) aus dem Jahr 2010 überleben 80 Prozent der tropischen Fische die Reise nicht. Weitere Millionen von Zierfischen verenden aber auch frühzeitig in den Aquarien infolge von Haltungsfehlern.

Fische sind leidensfähig und stressanfällig. Sie haben empfindsame Sinnesorgane, zeigen kognitive Leistungen, verfügen über soziale Intelligenz und sind individuelle Persönlichkeiten.

Das Leiden von Fischen wird oft unterschätzt, da es für den Laien äusserlich nur schwer erkennbar ist. Die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Fischarten an die Wasserqualität, die soziale Struktur und die Einrichtung der Aquarien werden von den Haltern nicht immer respektiert – oder können nicht respektiert werden, da vieles noch nicht erforscht ist.

 

Zierfische sind Lebewesen – keine Deko-Objekte!

Wir wollen das Wohl der Zierfische verbessern helfen, gemeinsam mit Tierschutzorganisationen, dem Fachhandel, Fachorganisationen und Behörden. Mit einem Medienanlass, einer Internetseite, über soziale Medien, Broschüren usw. wollen wir potenzielle Halter dazu bewegen, sich vor dem Kauf ausreichend zu informieren, bevorzugt einheimische Nachzuchten zu halten und auf den Kauf schwierig zu haltender Fische ganz zu verzichten.

Dr. med. vet. Rolf Frischknecht
Kampagnenleiter 

Machen Sie mit. Ihre Spende zählt!

Spendenkonto: IBAN = CH20 0900 0000 8753 1032 6,
Vermerk "Zierfischkampagne"
oder online gleich hier

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Offener Brief an den MSC:
52 Organisationen fordern Verbesserungen


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Offener Brief an Bundesrat Alain Berset:
fair-fish und 44 weitere Organisationen schliessen sich der Forderung der Stiftung Tier im Recht, von Vier Pfoten und Pro Tier nach einer konsequenten Umsetzung der Tierschutzverordnung an.




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