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Sattel-Spitzkopfkugelfisch (Foto: Jenny Huang).
Sattel-Spitzkopfkugelfisch (Foto: Jenny Huang).

Aquarien sind als dekorative Einrichtungselemente äusserst beliebt. Welche Folgen dies für die Umwelt und für die Fische hat, wird aber kaum je erwähnt.

Mehr als 200'000 marine Zierfische werden jährlich in die Schweiz importiert. Weltweit sind es Millionen. Nur etwa ein Prozent der marinen Zierfische stammen aus Zuchten. Alle anderen sind Wildfänge. Dieser Raubbau in Korallenriffen hat schwer wiegende Folgen: Beim Fang werden die Korallen geschädigt und die Wildfischpopulationen dezimiert. Unter anderem, weil teilweise giftiges und daher verbotenes Natriumcyanid eingesetzt wird.

Etwa 80 Prozent der Fische überleben den Transport nicht. Von den überlebenden Fischen sterben bei einigen Arten noch einmal bis zu 80 Prozent der Tiere in den Zoohhandlungen, gelangen also gar nicht in den Verkauf. Wie viele Fische in den privaten Aquarien sterben, ist nicht bekannt. Doch die stete Nachfrage nach neuen Zierfischen lässt nichts Gutes erahnen.

Der Zierfischboom wird unter anderem durch grosse Schauanlagen wie das geplante Ozeanium in Basel angefacht. fair-fish hat sich daher gegen dieses Projekt ausgesprochen und unterstützt den Vorschlag der Fondation Franz Weber, die statt einer Schauanlage ein virtuelles "Aquarium" empfiehlt.

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    Das Zierfischdrama

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